Von Tanka Ticker aus Berlin^Ahoj! Souvenirmanufaktur
Ahoj! Vielen Dank für die zwei aufregenden, interessanten, unterhaltenden, lehrreichen, vielfältigen Wochen der Sprache und des Lesens 2008. Zum zweiten Mal durfte ich als Autorin wieder mit einer Lesung meiner Geschichten teilnehmen. Dieses Jahr sogar im BVV-Saal des Neuköllner Rathauses, einem besonderen Ort, der mir sehr gut gefallen hat. Bei vielen Veranstaltungen konnte sich das Publikum aktiv einbringen, was ich auch sehr gern genutzt habe. Als eine Gewinnerin des Sprüchewettbewerbs ist das von mir gewonnene Glückshufeisen sogar mein neuer Lieblingsglücksbringer geworden. Ein schönes Souvenir, das die Erinnerung an die WdSudL sicht- und greifbar macht. Auch beim Leserekord im Von-der-Schulenburg-Park beteiligte ich mich mit einem kurzen Vortrag in lateinischer Sprache. An dieser Veranstaltung gefiel mir besonders gut, dass sie direkt vor meiner Haustür stattfand. Und überhaupt, so viele qualitativ hochwertige, eintrittsfreie Veranstaltungen in nur einem Bezirk stattfinden zu lassen, ist schon ein Rekord an sich. Unzählbar sind die vielen positiven Erlebnisse mit Menschen, die in diesen zwei Wochen mit ihrer Begeisterung für Sprache und Literatur den normalen Neuköllner Alltag wie selbstverständlich bereicherten. Diese Begeisterung steckte an und bewirkte Nachhaltigkeit. Die Wochen der Sprache und des Lesens gehören für mich zu den herausragenden Neuköllner Kulturveranstaltungen, die in diesem Bezirk Tradition werden müssen. Ich möchte mich beim veranstaltenden Verein Aufbruch Neukölln e.V. und vor allem bei Kazim Erdogan ganz herzlich bedanken. Für die Zukunft wünsche ich alles Gute. Beste Grüße und Ahoj, Tanka Ticker 44 Cool Girls + Ahoj! Souvenirmanufaktur
Von Familie Dickert aus Berlin-Neukölln
Bei uns hat es klick gemacht - unsere Wochen der Sprachen und des Lesens in Neukölln Wir waren unter anderem bei der Eröffnung am Richardplatz und bei der Abschlussveranstaltung im Schulenburgpark dabei. Auf dem Richardplatz richtete eine Autorin mit Migrationshintergrund einen, wie wir fanden, sehr authentischen Appell an die anwesenden migrantischen Jugendlichen, dass sie die Sprache des Landes, in dem sie leben, beherrschen müssen. Ein weiteres Highlight für uns war die Lesung im BVV-Saal mit der Autorin Tanka Ticker. Uns gefallen ihre Kurzgeschichten, die sich dem Leben in Neukölln widmen, schon seit langem. Beim Rekordversuch im Schulenburgpark verstanden wir zwar die meisten Sprachen nicht, aber wir konnten erahnen, was in den Vortragenden gefühlsmäßig vor sich ging. Hier zeigten sich die vielen Facetten menschlicher Kulturen, die in einer Großstadt wie Berlin zusammen treffen. Nach diesen zwei Wochen haben wir folgendes Fazit geschlossen: Egal welcher Nationalität und Herkunft wir sind, wir sollten uns nicht voneinander abkapseln, weil der andere fremd uns erscheint. Kommunikation, sei es ein freundliches Lächeln, eine einladende Geste oder ein nettes Wort, ist der gemeinsame Weg, den anderen kennen zu lernen - aus Fremden Nachbarn werden zu lassen. Manchmal braucht es Überwindung. Es muss nur einfach irgendwann klick im Kopf machen. Die Wochen der Sprachen und des Lesens sind der geeignete Auslöser. Bei uns hat es klick gemacht. Vielen Dank! Mit freundlichen Grüßen, Ihre Familie Dickert
Von Horst Bosetzky aus Berlin^http://www.horstbosetzky.de/
Lieber Herr Hür, Zunächst einmal möchte ich Ihnen und Herrn Erdogan in meiner Rolle als Berliner VS-Vorsitzender noch einmal sehr herzlich für das danken, was Sie / sie für die Lust am Lesen getan haben. Nur wer einmal auch nur eine Lesung organisiert hat, kann ermessen was Sie / sie mit den 450 Veranstaltungen geleistet haben! Nach Erich Kästerners "Es gibt im Leben nichts Gutes, außer man tut es" war das die berühmte gute Tat, auch im Hinblick auf die Integrationsproblematik, und was das Echo in den Medien betrifft, da sollten Sie / sie sich nicht zu sehr an der "Einschaltquote" orientieren. In Berlin braucht alles seine Zeit, und beim zehnjährigen Jubiläum wird dann alles jubeln. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr - und auf Szenen wie die auf dem U-Bahnhof Neukölln Mit allen guten Wünschen für den sicherlich anstehenden Urlaub und herzlichen Grüßen Ihr Horst Bosetzky
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Die Wochen der Sprache und des Lesens in Neukölln 2008 werden unterstützt von:
Initiative für ein noch besseres Neukölln
Duran Korkmaz
Chamisso-Initiative e.V.
Verbundträger NW Vielfalt e.V. Jakus e.V. Familien e.V. Diakonie Oberspree
Kazim Erdogan
SPD Neukölln
Erol Dermitas
Die Linde e.V.